Ich hätte gern mehr Zeit mit meiner Familie gehabt

Ich hätte gern mehr Zeit mit meiner Familie gehabt

Sehr viele Väter sagen, wenn man sie fragt was sie rückblickend anders machen würden, dass sie gern mehr Zeit für die Familie und weniger für den Job gehabt hätten. Heutzutage gibt es ja Elternzeit, auch für Väter. Das ist eine spitzen Errungenschaft und keine Selbstverständlichkeit. Nur wie organisieren Männer das? Ist es wirklich so easy die ersten Tage, Wochen ja vielleicht sogar Monate Zeit für die Familie zu haben? Wirkliche Zeit, keine “Auf dem Sprung” Zeit. Zeit für Nähe, spielen, und alles was man gerne tut. Ich bin gerne draußen und frühstücke gerne. Ich arbeite auch gerne und bin gern mobil und flexibel. Ich versuche ein “Zu viel ..” zu vermeiden. Zu viel Arbeit, zu viel Events, zu viel Socializing, zu viel Lärm.Aber Geld verdienen mag ich natürlich auch. Wie gestaltet sich aber heutzutage so ein digitales, mobiles, smartes (sozial) Business? Klappt das wirklich und kann man damit auch Geld verdienen?

 

Ich wär so gerne ein Preneur

Ich wär so gerne ein Preneur

Die letzten Jahre wächst eine neue Spezies in unserer Gesellschaft heran. Entrepreneure, Solopreneure, Sidepreneure, Mamapreneure, Papapreneure, Travelpreneure und was auch immer es noch für Preneure gibt, nennt sich das neue Phänomen der Selbständigkeit. Selbständige Arbeit scheint langsam en vouge zu werden. Scheiß auf Dienstwagen, Rentensicherheit, und Beamtung. Die neuen “Formate” stehen für Freiheit und Passion in der Arbeitswelt. Am Strand den nächsten E-Kurs erstellt oder im Basislager des Mount Everest noch die nächste Podcast Episode mobil produziert. Alles scheint möglich, alles ist möglich. Aber es gibt einen Haken. Viele wollen ihr Hobby zum Beruf machen und bedenken dabei nicht, dass sie dann kein Hobby mehr haben. Manchmal sollte Hobby, Hobby bleiben und Arbeit einfach Arbeit.

Aber wo bliebe dann der Spaß an der ganzen Sache? Wo wäre die eigene Kreativität, wenn sie nicht an solchen Stellen ausgelebt werden könnte? Arbeit kreativ zu sehen, das ist das wirklich Neue.

Sozialarbeitsfront trifft Digitalen Nomaden

Sozialarbeitsfront trifft Digitalen Nomaden

Ich bezeichne meine Arbeit normalerweise nicht als Digitales Nomadentum. Ich bin ja grundständiger Sozialarbeiter oder auch Medien- und Bildungsmanager. Man könnte vielleicht bei den beiden Berufen vermuten das was Digitales in meiner Tätigkeit steckt. Auch arbeitet man als Sozialarbeiter klassisch an verschiedenen Orten wie den Wohnungen der Klienten, auf Sportplätzen oder auch gelegentlich in Cafés. Ortsunabhängig halt. Nun bin ich auch Unternehmer, was in Deutschland nicht ungewöhnlich ist, jedoch von einer Schaar Digitaler Nomaden exponentiell in den Sozialen Medien hochgehalten und gefeiert wird. Man arbeitet in Co-Working Spaces neuerdings, nimmt in Bali in der Hänematte noch schnell ein Webinar auf, am Strand von Miami noch die letzten Wörter im neuesten deep-social-impact-blogpost fertig geschrieben und schon ist man digitaler Nomade. Es geht nicht um Nutzen, Hilfe oder Beziehungsarbeit. Vieles wird reduziert auf gelegentliche Barcampkontaktmomente, auf die Häppchen in den Hotellobbys und feiern als wäre man der geilste Influencer von Europa. Es geht um e-Commerce, um e-Learning oder e-Coaching. Das “e” ist zum Symbol der Innovation geworden.

Was aber ist wenn diese beiden Welten aufeinandertreffen?

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Danke für 20.000

Danke für 20.000

Liebe Hörer, Kollegen und Freunde,
ich möchte mich für die geknackte Marke von 20.000 Downloads von SoziFon bei Euch allen herzlich bedanken. Geknackt, naja, es war ja nie ein Ziel. Statistiken sind wie Fahnen im Wind, jedoch war für mich die Zahl 20.000, als ich neulich zum ersten mal die Webstatistik von SoziFon genauer betrachtete, ein sehr bewegender Moment. Das ist schon ne Hausnummer. Man kann natürlich die erhobenen Daten anzweifeln oder beliebige Dinge rausrechnen. Das ist klar und mir geht es weniger um eine Zahl sondern, dass ich Euch in einem so hohen Maße mit den Themen anspreche. Mir ist klar, dass das Format SoziFon sehr gewöhnungsbedürftig ist, irgendwie wie ich selbst vermute ich mal. Es ist halt mein Kanal und das ist auch ganz gut so. SoziFon darf sich verändern und wachsen, so wie alles wächst und gedeiht und vielleicht geschieht im Laufe dieses Prozesses Neues.
Über 220 Episoden in knapp einem Jahr, Interviews, die “täglich SoziFon” Challange, Gemeinschaftsepisode zum Jahresausklang, Audiokommentare und viele viele Themen die anprangerten, Mut machen sollten, inspirierten oder auch einfach nur Spaß machten. 222 Episoden aus meinem Leben als Sozialarbeiter, Coach & Unternehmer. Als Dozent, Begleiter, Trainer oder einfach nur als Privatmann.

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Soziale Arbeit stirbt – Ein Audiokommentar von Hendrik Epe

Soziale Arbeit stirbt – Ein Audiokommentar von Hendrik Epe

Nachdem die gestrige Episode ab ging wie ne Rakete, geht’s heute mit einem spitzen Audiokommentar von Hendrik Epe weiter. Die Soziale Arbeit stirbt, so der reißerische Titel der gestrigen Episode, war im Kontext der gerade stattfindenden Digitalisierungsdebatte entstanden. Kann sich die Soziale Arbeit zurück lehnen und glauben sie sei von der technischen Entwicklung verschont? Was Hendrik dazu sagt… seid gespannt.

 

Shownotes

Digitalkomptetenzen

Buch von Frithjof Bergmann (kein Affiliate Link!)

Der Nischenlifestyle oder wie man lernt gegen den Strom zu schwimmen

Der Nischenlifestyle oder wie man lernt gegen den Strom zu schwimmen

Woran sich orientieren fragen sich täglich Tausende junger Menschen. Nicht die Jugendlichen oder Kinder, nein die jungen Menschen die im Arbeitsleben stehen und beginnen Ihren Platz zu finden. Woran orientieren wir uns wenn das erste Geschäftsgespräch ansteht, welche Klamotten ziehe ich an und wie muss  “man” sich verhalten? Darf man sich selbst sein? Woran orientieren wir uns wenn wir Eltern werden? Müssen Männer auch ins Café nebenan und ihren veganen Latte Macciato trinken? Was ist eine Nische im Leben? Gibt es Lebensnischen die den Weg, das Leben angenehmer machen? Können wir uns gegen den Strom treiben lassen?

Ist digital arbeiten erstrebenswert

Ist digital arbeiten erstrebenswert

Die Welt wird zunehmend digitaler, das dürfte wohl auch der oder die Letzte im Schwarzwald oder dem Allgäu mitbekommen haben. Nicht nur in der Freizeit sondern auch in der Arbeitswelt lebt der digitale Geist langsam auf. Es soll sogar Menschen geben, die eine Firma rein im Internet haben und außer digitalen Daten nichts generieren. Nicht mal Freude oder Nutzen. Nun seis drum, wie digital darf ein Sozialarbeiter, Coach oder sonst wer sein der eigentlich die Menschenrechtsflagge hochhält und eigentlich den Ausgegrenzten der Gesellschaft helfen sollte?. Wie digital ist so ein Alltag und ist es erstrebenswert?
Manchmal fragen mich die Leute wie und was ich eigentlich arbeite. Wenn ich es ihnen schlussendlich erzähle, wundern sie sich meistens über den hohen analogen Anteil des Digitalen Sozialarbeiters.

SoziFon #181 Weshalb ich 2017 nicht mehr coache

Weshalb ich 2017 nicht mehr coache

Es ist fast Jahresende und eine neue Entscheidung muss her. Nach reiflicher Überlegung und fast 6 Monaten Positionierung muss ich mir eingestehen das ich kein Coach bin. Ich habe weder eine NLP Ausbildung noch bin ich Business Coach. Ich habe kein Wochenendseminar Coaching besucht noch bin ich im Anzug bei CEO Treffen anwesend. Ich habe keine Zertifizierung um in die großen Coaching Datenbanken eingetragen zu werden. Gleichzeitig bin ich aber auch nicht nur in “die Schule des Lebens” gegangen und habe aufgrund meiner Tiefschläge neuartige Herangehensweisen entwickelt. Ich bin was anderes.

 

 

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SoziFon #178 2017 wird es hybrid

2017 wird es hybrid

Nun ist die Positionierung von Entwicklungsbüro so gut wie fertig. Es gibt neue Themen, klare Bereiche und verschiedene Angebote. Nun bin ich aber auch ein Medientyp. Ich mag Onlineveranstaltungen, On-demand, free content etc. Da liegt es nahe diese Formate auch bei Entwicklungsbüro zu etablieren. Nach reiflicher Überlegung und ausgiebiger Recherche habe ich zwei Anbieter gefunden die ich für passend halte. Was wird es aber Neues geben? Es wird die beiden Seminare Achtsamkeit und Downshifting als komplette Onlineversionen geben. Ein Mix aus freien systemischen Einzelaufstellungen, Checks für die eigene Lebenssituation und klar strukturierte, professionelle Anleitungen zum gezielten Runterschalten und zur Steigerung der eigenen Achtsamkeit. Viel Inhalt, kleine Lektionen und immer die Möglichkeit die ganzen Inhalte zu wiederholen. Ab 2017 wird es als hybrid bei Entwicklungsbüro.

 

 

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SoziFon #169 FridayNightTalk mit Hendrik Epe

FridayNightTalk mit Hendrik Epe

Wie kann Innovation in Sozialen Organisationen gelingen? Was ist Innovation überhaupt und ist sie auch gut für die Soziale Arbeit? Was machen Social Entrepreneure anders als die Sozialarbeiter der Neuzeit?
Hendrik Epe, Sozialarbeiter und Experte für Innovation in Sozialen Einrichtungen hatte spontan Zeit um über diese Themen mit mir zu sprechen. Ausgehend von den Überlegungen einer Disruptiven Sozialen Arbeit gestaltete sich das Gespräch am Freitagnacht dann doch nicht so punktgenau. Es ist ein breites Feld mit mannigfaltigen Hürden und Blockaden. Kann es sein, dass Innovation niemals vorgesehen war? Sind wir verdammt hinterher zu hinken?

 

 

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