Mehrwert für Kunden und soziale Einrichtungen – Ein Audiokommentar

Mehrwert für Kunden und soziale Einrichtungen – Ein Audiokommentar

Eine Antwort auf die Frage, ob das sein muss und welchen Mehrwert durch kundenorientiertes Marketing für a l l e Beteiligten – und das sind einige – generiert werden kann, bietet die Beobachtung des Prozesses vom Annehmen einer Suchterkrankung bis zur stationären Rehabilitation.

war der Satz. den ich heute morgen um 6 Uhr in meinem Feedreader las. Perpetua Schmid und Axel Olaf Kern schrieben einen Gastbeitrag auf Hendrik Epes Blog zum Themengebiet Marketing für Soziale Einrichtungen. Sie schreiben dort

Die Phase der frühen Auseinandersetzung von Personen mit einer Abhängigkeitserkrankung und möglichen Hilfeeinrichtungen wird im Folgenden unter dem Aspekt eines kundenorientieren Marketingansatzes betrachtet.

Das ist doch dein Thema dachte ich und fand überraschenderweise viele Parallelen zu meiner Vorlesung, was ich meinen Studierenden erzählte. Ebenso fand ich Gedanken wieder die ich bei meiner Firma Anwendung finden. Schlussendlich habe ich mich entschlossen meine Erfahrungen als Audiokommentar zu verfassen.

 

Shownotes

Ideequdrat

Dezidive & assistive Kunden

Axel Olaf Kern bei SoziFon

Perpetua Schmid bei Xing

von den Erwartungshaltungen

von den Erwartungshaltungen

Besonders jetzt vor Weihnachten wird der Erwartungsdruck auf uns immer höher. Jahresabschluss vorbereiten, letzte Rechnungen schreiben und die allerletzten Geschenke besorgen. Das ist allerdings nicht alles, es sind auch noch die richtigen Entscheidungen zu treffen, die passgenauen Geschenke zu besorgen und auch der Weihnachtsbraten muss nach den Erwartungen der 17 Gäste gemacht sein. Erwartungen, besonders die unausgesprochene Variante, fügt uns tägliches Leid zu, es unterjocht uns quasi und doch praktizieren wir diese subtile Machttechnik bei all unseren Mitmenschen, besonders bei denen die wir lieben. Was sind denn diese unausgesprochenen Erwartungen eigentlich? Wieso fügen wir abends auf dem Sofa mit ebendieser Methode unserer Partnerin einen unsichtbaren Stich zu, der schwer zuheilt. Wir inszenieren Streits und Kriege wegen eben diesen Erwartungen. Wir erwarten von einem 14 jährigen Syrer das er die Kultur hier schätzt und lernt und sogar aneignet, wir erwarten von Politikern die übergebene Macht zum Wohle Aller zu gebrauchen und was tun wir? Wir hoffen das Politiker A meine Wünsche und Nöte telepathisch aufnimmt. Frohe ErwartungsWeihnacht.

Vertraut Euren Studenten

Vertraut Euren Studenten

Es ist als Dozent nicht leicht das Zepter aus der Hand zu geben, schließlich hat man für das Zepter ja lange geschuftet. Das Zepter ist oft der Frontalunterricht, die Vorlesung oder das Seminar das man gestaltet. Da hält man das Wissen, das Zuvermittelnde in den eignen Händen und kann mit Tafelkreide oder Whiteboardmarker die Erkenntnisse den jungen Novizen erklären. Ich habe versucht die ganze Vorlesung mal neu zu denken als ich vor knapp einem Jahr frustriert vor den Klausuren saß. Neben dem Konzepts des Invertes Learnings kam auch noch eine weitere Sache dazu, das Präsentieren von Erkenntnissen oder Ergebnissen. Auch hier halten Dozenten und Professoren das Zepter in der Hand, oft jeden Falls. Was und wie zu recherchieren ist, wie zusammenzufassen gestaltet sein soll und wie schlussendlich präsentiert wird, unterliegt doch häufig den Vorgaben des Lehrenden. Was aber wenn sie freigelassen? Was aber wenn alles an Lehre umgeschmissen wird was bisher so traditionell war?

 

 

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SoziFon #177 Die Krux mit der Schwarmintelligenz

Die Krux mit der Schwarmintelligenz

Immer wieder lese ich in den großen Facebook Gruppen den Anfangssatz “… Liebe Schwarmintelligenz, ich habe eine Frage…”. Unweigerlich fühle ich mich da an Heuschrecken, Bienen oder Ameisen erinnert und wundere mich ob wir als Menschen ein Schwarm sind? Ich meine, wenn wir Zugriff auf diese kollektive Intelligenz hätten, wieso leben wir dann noch so voller Chaos und Kampf? Ist es nicht vielmehr so, das wir uns nach dieser Verbundenheit sehen, und das “Gesetz der großen Zahlen” einfach dafür hernehmen? Was steht dahinter und wieso sind wir vielleicht gar nicht so getrennt wie wir immer wahrnehmen?

 

 

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SoziFon #172 Archetypen und der männliche Sozialarbeiter

Archetypen und der männliche Sozialarbeiter

Letzte Woche hatte ich in der Vorlesung über die seltsame Bewandnis gesprochen, dass Männer Soziale Arbeit studieren. Es ist irgendwie untypisch, feminin oder auch skurril angehaucht als Mann mit lauter Frauen zu studieren. Aus diesem Anlass habe ich mir die Archetypen nochmals angeschaut. Björn Thorsten Leimbach schreibt in seinem Buch “Männlichkeit leben” sehr klar über diese Urbilder die scheinbar in uns verankert sind.

 

 

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SoziFon #168 Vergeude nicht deine Zeit

Vergeude nicht deine Zeit

Ich lese öfters in den Sozialen Netzwerken den Satz, man solle seine Zeit nicht vergeuden. Don´t waste time, so steht es auf vielen Instagram Bildchen. Was bedeutet das aber, welche Zeit ist denn vergeudet? Ich denke wir vergeuden täglich so viele Stunden, wir fokussieren und auf Belanglosigkeiten, Streits und Illusionen. Wir werden gefüttert von Fußball, Netflix und Amazon Prime. Wir vergeuden oft unser ganzes Leben um dann auf dem Sterbebett, in den letzten Minuten festzustellen was wirklich wichtig war und ist im Leben. Das Leben selbst! Schaut bei Euch nach, wie viel Zeit ihr durch sinnentleerte Arbeit, Streit, Kriegs- und Elendsmeldungen vergeudet. Wie so oft ist der Drang des Einzelnen Opfer der Masse. Der Mehrheit, den Normalen. Und wieder kommen mir Momo in den Sinn, die grauen Herren, Zeitsparkasse, Optimierung, Effizienz. Es ist doch toll gelebt zu werden!

 

 

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SoziFon #157 Sozialer Datenschutz im ländlichen Raum

Sozialer Datenschutz im ländlichen Raum

In verschiedenen Situationen meines Lebens bin ich mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Nichts weltbewegendes für die Gesellschaft, ich habe niemandem Schaden zugefügt außer mir. Trotzdem kann das ja mal passieren, z.B. beim alkoholisiertem Autofahren. Nun wenn man dann das Procedere der Strafe abgeschlossen hat kann man unter bestimmten Umständen die Strafe in sogenannte Sozialstunden umwandeln. Dienst am Volk, eine Art Wiedergutmachung soll hier geleistet werden. Was passiert in diesem Prozess eigentlich mit meinen Daten? Weiß die Einsatzstelle über mein Delikt und wenn ja wieso? Wenn sensible Daten, wie Tathergang, Deliktdetails etc. an den Arbeitgeber weitergegeben werden ist das nicht so prickelnd. Selbst wenn der Arbeitgeber, also die Einrichtung bei der man die Sozialstunden ableistet, nach dem Delikt fragt erinnert mich das an die Frage ob noch Kinder geplant seien wenn eine 30 Jährige Frau sich in Oberschwaben bewirbt. Unmoralisch, unethisch und schlicht nicht erlaubt… aus gutem Grund. Dieser scheint für die Sozialstundengruppe nicht zu gelten. Da stigmatisieren wir lieber am laufenden Band. Es ist wie ein soziales Perpetuum mobile.

 

 

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SoziFon #155 Datenwahnsinn als Sozialarbeiter

Datenwahnsinn als Sozialarbeiter

Seit die Sommerferien vorbei sind scheinen die Whatssapp- und Facebook Gruppen der Schüler-Lehrer-Sozialarbeiter-Connection stetig zu wachsen. Datenschutzrichtlinien, Privatsphäre scheint niemanden mehr zu interessieren seit wir kollektiv gegen Alles und überhaupt jede Weitergabe der Daten medienwirksam widersprochen haben. Wieso aber der ganze Schmu? Was machen denn alle globalen und sozialen Netzwerke mit meinen Daten? Ich als Sozialarbeiter und beruflicher Gutmensch glaube ja an das “soziale” bei Whatsapp und Facebook. Wieso wollen die auch meine Daten? Wieso haben die meine gesamte Kontaktliste, alle meine Anrufzeiten beim Selbsthilfenetzwerk und wieso bekomme ich Manuels Psychologin als Freundschaftsvorschlag bei Facebook? Fragen über Fragen, machen wir doch einfach mal ne Whatsappgruppe dazu auf.

 

 

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SoziFon #127 Die sich digitalisierende Soziale Arbeit

Die sich digitalisierende Soziale Arbeit

Wir Sozialarbeiter argumentieren gerne bei der Frage wie digital die eigene Arbeit denn geworden ist mit “.. ich habs nicht so mit PCs… ich bin ja für den Menschen da…”. Ich höre das in den letzten 2 Jahren immer häufiger. Es könnte an der Eigenwahrnehmung der Menschen liegen, das es Zeit wird sich mit Digitalem auseinanderzusetzen. Wir sind behäbig, wie die Pädagogik halt so ist und die Sozialpädagogik.. ja die tuts ihr gleich. Mal abwarten und einen Stuhlkreis machen, die Digitalisierung ist ja nur eine Modeerscheinung wie das Ozonloch oder Hunger. Alles geht vorüber.
Wir haben aber die Rechnung ohne den KI-Wirt gemacht. KI, oder Künstliche Intelligenz, rückt in greifbare Nähe. Na wenn schon keine eigene, dann halt künstlich (Kalaueralarm). Ja die Rechenleistung, die Algorithmen…. alles kommt schneller näher… Wie beim Aufprall mit 180 km/h… erst trinkt man noch genüsslich Cola und sieht einen Punkt am Horizont und auf einmal bÄm. Seed AI’s sind am kommen. Der Mensch wird nicht mehr länger das Intelligenteste auf Erden sein…. seit Millionen Jahren… das erste mal… und wir sind mittendrin.

rmalität.

 

 

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SoziFon #118 Entscheidungen mit dem Kopf oder dem Bauch treffen

Entscheidungen mit dem Kopf oder dem Bauch treffen

board-928386_1280Wir entscheiden oft und doch ungern. Manche, entscheiden nie und über sie wird entschieden. So erlebte ich es unlängst in einer Teamsitzung. Palaver und keine Entscheidung.

Wieso nutzen wir nicht unseren Bauch. Wie können wir ihn gezielt für Entscheidungen nnutzen?

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