Komm mir nicht mit deinen Ritualen

Komm mir nicht mit deinen Ritualen

So oder ähnliche Sätze höre ich als Coach immer wieder. Rituale scheinen einen eigentümlichen Nebengeschmack zu haben. Schwarzmagisches Zeug mit Masken und nackt oder so, denkt der Ein oder Andere wohl bei dem Begriff Ritual. Rituale sind der Kit einer Kultur, die Verbindung innerhalb einer Kultur. Leider ist dieser Kit am bröckeln. Rituale wurden durch Routinen ersetzt (naja hört sich ja ähnlich an) und Rituale, besonders heilende oder helfende Rituale, in den Pseudoesobereich verbannt. Morgenseiten, wie sie Christian Müller sehr ästhetisch über seinen Instagram Acocount publiziert oder Motivational Videos, als Start in den Tag. Mit Kaffee und 10 Minuten Zeit für sich lebt es sich doch besser, für Jeden!

Von Visionen und Visionskillern

Von Visionen und Visionskillern

Die erste Outdoor Episode 2017 sollte sich um Visionen drehen habe ich mir gedacht. Und gedacht… getan!

Es ist schrecklich für mich wahrzunehmen, dass wir in einer Gesellschaft ohne Visionäre leben müssen. Wir werden von klein auf darauf getrimmt möglichst nicht zu träumen, nicht zu visionieren. Wir werden in Normkarrieren sozialisiert, gehen auf die tolle Schule die unsere Eltern für uns aussuchten, wir machen eine Ausbildung von der wir glauben das Richtige zu lernen und wir machen Jobs weil er unseren Lifestyle finanzieren soll. Wir haben keine Vision, vielleicht haben wir eine Vorstellung davon wo und wie der nächste Job, die nächste Frau aussehen soll. Wir haben alles in unserer Rübe aber nichts ist konkret. Man könnte ja enttäuscht werden und die Sicherheit, die uns unsere Eltern vorgebetet haben, verlieren. Wir sind Gefangene unseres Verstandes. Wir glauben wir sind unser Verstand, wir sind überzeugt wir machen das was wir schon immer wollten. Wir umgeben uns mit Energieräubern und schlechten Beratern. Wir fragen die Traditionalisten nach Innovationen und sind beruhigt wenn der Andere nichts versteht. Wir sind kranke Seelen und merken es nicht.

 

Shownotes

Lebenskarten

Visionboard

SoziFon #179 Wir haben die Muße verloren

Wir haben die Muße verloren

Wenn wir am Freitag angekommen sind beginnt für Viele der Ausgleich. Wir nennen es oft Wellness, Freizeit oder auch Urlaub. Wir verlagern unseren kreativen Teil, den Teil der nichts will und nichts muss auf ein Andermal. Wir schöpfen Kraft aus Wellnesskaffee, Wellnesssocken undWellnesswochenenden. Wir verschenken Wellnessgutscheine zu Geburtstagen und trinken Wellnesstee in der 15 Minuten Frühstückspause. Wo aber ist unsere Muße hin? Die Muße eine Tätigkeit voller Liebe zu tun? Die Muße zu faulenzen, nichts zu tun? Wir fühlen uns nicht gut wenn wir an einem sonnigen Herbsttag auf dem Sofa liegen, wir sollten ja raus! Betätigung in der Arbeit und Betätigung in der Freizeit. Wo ist Ruhe in unserem Leben? Wo ist Muße in der Arbeit anzutreffen?

 

 

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SoziFon #125 Spirituelle Reisen

Spirituelle Reisen

Ich bekam neulich Post eines spirituellen Reiseanbieters bzw. eines Anbieters für spirituelle Reisen. Der Unterschied liest sich natürlich heraus. Auf jeden Fall hatte ich mich gefragt was denn da so tolles gebucht werden kann. Ägypten, Stonehenge oder gar die Hole Welt von innen sehen? Es wird auch hier mit Hoffnung Geld gemacht. Klar, aber das soll mich erstmal ja nicht interessieren. Ich habe mal zurückgeblickt und geschaut wie meine spirituelle reise bis heute so war. Was habe ich denn tolles gebucht um spirituell zu wachsen? Ich war in Brasilien, auch schön und warm aber spirituell? Was ich dort erlebt habe, ganz ohne Ergebnistour, möchte ich heute berichten. Es sind die schlichten und leisen Momente die (leider) nicht buchbar sind.

 

 

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SoziFon #093 Ein Sommerjob mit mit Gschmäckle

Ein Sommerjob mit mit Gschmäckle

Ich hab mal wieder ein kleines sozialarbeiterisches Projekt angenommen. Ich mache das ja ab und an, arbeiten in Projekten macht mir einfach Spaß. Ich möchte eine Situation schildern die exemplarisch für fast alle Projekte steht die ich bisher im Sozialen Bereich gemacht habe. Chaos, Unstrukturiertheit, Konzeptlosigkeit und der Satz “mach halt mal”.

Wir schaffen uns ab, leider!

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SoziFon #071 Von der falsch gelebten Weiblichkeit

Von der falsch gelebten Weiblichkeit

Frauen sind anders als Männer, das ist wohl auch den Letzten klar. Frauen fühlen anders, Frauen denken oft anders und doch schleicht sich eine feminine Haltung ein die gar nicht so feminin ist wie sie scheint. Frauenquoten, Frauen als Sexobjekte in den Medien, Frauen als Beschützerin der Familie oder Frauen als Schöpferinnen des Lebens. Woran orientieren sich Frauen in ihrer Rollenfindung. Es ist alles konvergent, alles vermischt sich und Grenzen zerfließen. Dies hat aber erhebliche private wie auch gesellschaftliche Folgen. Wenn sich junge Mädchen fragen was denn Weiblichkeit ist, was antworten wir darauf? Wo werden weibliche Werte vermittelt? Ist es weiblich und fortschrittlich als Frau auf einer Ölplattform als Mechanikerin zu arbeiten oder als Soldatin in Krisengebieten sich hinter Häusern zu verschanzen um mit MG Salven belagert zu werden?

 

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SoziFon #070 Von der falsch gelebten Männlichkeit

Von der falsch gelebten Männlichkeit

Wir leben in komischen Zeiten. Männer werden immer weiblicher und Frauen irgendwie immer männlicher. Frauenquote, Nein heißt nein Gesetze, Bundekanzlerin sind nur eine Seite der Medallie. Wir haben Mänenr als Sextoys, Samenspender oder als Geldbeschaffer akzeptiert und lieben gelernt. Ich meine, wer will nicht der große Frauenbeglücker sein? Aber woher kommt diese Entwicklung hin zu einer Femokratie? Männer haben den Krieg angezettelt, kamen daraus nicht lebend zurück, die RAF war Männerdominiert, die Finanzkrise… Männer waren das, Armut und Elend… eindeutig.. Männer. Gewalt in der Familie… ganz klar Männer.

Männer sind die Loser. Continue reading “SoziFon #070 Von der falsch gelebten Männlichkeit”

SoziFon #063 Tiefpunkte durchstehen

Tiefpunkte durchstehen

Wir kommen manchmal an Punkte an denen es scheinbar nicht mehr weitergeht. Wir sehen nur schwarz und dunkel. Es ist nicht einfach diese Tiefpunkte im Leben zu meistern. Manche machen sich weg in dem sie nichts mehr spüren wollen. Wie aber übersteht man soclhe Tiefpunkte konstruktiv? Wie geht man gestärkt aus Tiefs heraus? Ich hab mir Gedanken dazu gemacht 😀

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SoziFon #049 Gedanken zum Thema Einklang

Gedanken zum Thema Einklang

Wir sehen oft nur einen Ausschnitt unserer eigenen Entwicklung. Wir sehen eben oft nur das Negative, die Hinderungsgründe wieso wir so und nicht anders sind. Wir sehen das auch bei Anderen, diese Asynchronität von dem wie wir uns sehen und wie uns andere sehen. Wir erkennen uns oft nicht an, das Ruhe und Besonnenheit ein mächtiges Werkzeug für unser Innerstes ist, es ist wie Futter. Futter um wieder in Einklang zu kommen.

 

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SoziFon #033 Runterschalten

Runterschalten

Wiebke Sponagels Buch “Runterschalten – Selbstbestimmt arbeiten – gelassener leben” ist ein Buch für Menschen die ihr Leben, ihr Arbeitsleben im speziellen, wieder in die HAnd nehmen wollen. Sie schreibt locker und doch klar wo Mechanismen lauern die uns nicht gut tun. Sie gibt hilfreiche Tipps und gibt gut strukturierte ANleitungen raus. Eine kurze Buchvorstellung zum hören. Viel Spaß.

 

Als Downshifting bezeichnet man die Verringerung der Arbeitszeit mit dem Ziel, ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.

Anders als das Konzept eines einfachen Lebensstils steht beim Downshifting nicht der bewusste Konsumverzicht im Vordergrund, sondern die Reduktion der Arbeitszeit. Konsumverzicht ist insoweit Mittel zum Zweck, als mit dem Downshifting häufig weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, die durch den bewussten Verzicht aufgefangen werden können.

Mit “Downshifting” ist keinesfalls eine radikale Abkehr von der Gesellschaft gemeint, wie etwa beim sogenannten “Aussteigen”. Es bedeutet vielmehr vorsichtige, kluge (Teil-)Schritte zu unternehmen, um die Arbeitsbelastung auf ein individuell verträgliches bzw. gewünschtes Maß zu reduzieren, und den so gewonnenen Freiraum für mehr Vielfalt und Lebenssinn zu nutzen. (Wikipedia) Continue reading “SoziFon #033 Runterschalten”