SoziFon #091 Soziale Arbeit erschafft Schuld

Soziale Arbeit erschafft Schuld

Soziale Arbeit hat an sich oft den Anspruch kostenfrei zu sein. Auch Adressaten, also diejenigen die eine Dienstleistung der Sozialen Arbeit in Anspruch nehmen, sehen es als normal an das diese Dienstleistung kostenlos ist. Wieso? Wir leben in Deutschland in einem Sozialstaat. Das ist die einfache, schlichte Antwort. Viele zahlen für Wenige, so das Prinzip dahinter. Auf den ersten Blick eine tolle Errungenschaft, Bismarck hatte da wohl gute und visionäre Berater am Start. Ich möchte jedoch keine Kritik am Sozialstaat oder gar an Bismarck anbringen, nein, ich möchte eine andere Eben ansprechen.

Wenn Alle bezahlen, hat der Einzelne gar nicht die Möglichkeit für einen Ausgleich zwischen dem Leistungserbringer und sich selbst zu sorgen. Der Klient, Patient oder wie man dazu sagen mag, steht damit jedoch in keinem, nennen wir es zur Feier des Tages mal, “energetischen Ausgleich”. Das heisst, der Träger XY mit dem angestellten Sozialarbeiter AB erbringen durch ebendiesen Sozialarbeiter eine Beratung zum Themen XZ, kostenfrei. Die Bezahlung übernimmer der Staat, die Kirche, die EU oder sonst eine übergeordnete Organisation für den Klienten. Somit steht der Klient, der ja quasi um Hilfe bittet, bei ebendieser Organsiation (Staat, die Kirche,…) in einer Schuld. Der Leistungserbringer und der Leistungsempfänger haben zusätzlich auch keine Möglichkeit einen Ausgleich zu schaffen. Doppelter Käse. Aber was tun?

Hört erstmal rein 😉

 

 

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