SoziFon #071 Von der falsch gelebten Weiblichkeit

Von der falsch gelebten Weiblichkeit

Frauen sind anders als Männer, das ist wohl auch den Letzten klar. Frauen fühlen anders, Frauen denken oft anders und doch schleicht sich eine feminine Haltung ein die gar nicht so feminin ist wie sie scheint. Frauenquoten, Frauen als Sexobjekte in den Medien, Frauen als Beschützerin der Familie oder Frauen als Schöpferinnen des Lebens. Woran orientieren sich Frauen in ihrer Rollenfindung. Es ist alles konvergent, alles vermischt sich und Grenzen zerfließen. Dies hat aber erhebliche private wie auch gesellschaftliche Folgen. Wenn sich junge Mädchen fragen was denn Weiblichkeit ist, was antworten wir darauf? Wo werden weibliche Werte vermittelt? Ist es weiblich und fortschrittlich als Frau auf einer Ölplattform als Mechanikerin zu arbeiten oder als Soldatin in Krisengebieten sich hinter Häusern zu verschanzen um mit MG Salven belagert zu werden?

 

 Ein großer Teil dieser Fehlleitung unserer eigenen Rollenbilder mündet in Krankheiten. Physische wie auch psychische Disharmonien bilden in uns gefährliche Kräfte, die, wenn sie ausbrechen und sich zeigen, von Fachkäften kaum erkannt werden. Wir schleppen diese Rollendisharmonie in uns mit, über Jahre und Jahrzehnte und wir geben sie unseren Kindern weiter. Gehen wir neue Wege!

 

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