Wenn Herzensprojekte wachsen dürfen

Wenn Herzensprojekte wachsen dürfen

Die beiden Reiterinnen Vanessa und Anka waren wieder bei mir im Studio und haben unfassbare Veränderungen bezüglich ihres Herzensprojekts zu berichten. Wie schon in Episode 204 berichtet, wollen die beiden zu Gunsten der Urmel Kinderkrebsstiftung mit ihren Ponys durch Oberschwaben reiten.

Nun ist es so, dass die beiden Damen mächtig Bambule machen und ein spitzen Medien- & Bevölkerungsecho zurück bekamen. Was und wie man sich selbst beteiligen kann, wieso es cool ist mitzumachen und wie ihr die beiden persönlich kennen lernen könnt, gibts in dieser Episode.

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Die Soziale Arbeit verändert sich

Die Soziale Arbeit verändert sich

Die nun dritte Episode zum Thema Soziale Arbeit & Digitale Veränderung bringt einen weiteren Audiokommentar. Christian Müller, hat sich ebenfalls zu der Episode “Die Soziale Arbeit stirbt” Gedanken gemacht und mit spontan alles in Audioform zugesandt. Spitze, so muss das sein! Ja worum geht es heute? Ziehe ich wieder über die Soziale Arbeit her? Bin ich wieder der stechende Schmerz wenn es um dieses leidige Thema geht? Kommen noch mehr Untergansszenarien? Nein, heute möchte ich gerne den Kreis schließen und eher Lobeshymnen singen. Naja fast. Am Montagmorgen kann man es ja auch langsam angehen lassen.

Soziale Arbeit stirbt – Ein Audiokommentar von Hendrik Epe

Soziale Arbeit stirbt – Ein Audiokommentar von Hendrik Epe

Nachdem die gestrige Episode ab ging wie ne Rakete, geht’s heute mit einem spitzen Audiokommentar von Hendrik Epe weiter. Die Soziale Arbeit stirbt, so der reißerische Titel der gestrigen Episode, war im Kontext der gerade stattfindenden Digitalisierungsdebatte entstanden. Kann sich die Soziale Arbeit zurück lehnen und glauben sie sei von der technischen Entwicklung verschont? Was Hendrik dazu sagt… seid gespannt.

 

Shownotes

Digitalkomptetenzen

Buch von Frithjof Bergmann (kein Affiliate Link!)

Die Soziale Arbeit stirbt

Die Soziale Arbeit stirbt

Es ist eine gewagte These so knapp nach Ostern, dem Fest der Auferstehung. Und doch bin ich überzeugt, dass die Soziale Arbeit in ihrer gegenwärtigen Form keine 10 Jahre mehr Bestand hat. Wir erleben es täglich wie sich die Welt wandelt. Vor kurzem saßen wir noch in einem befreundeten Nachbarland und genossen unseren frischen Ayran und schwupsdiewups sitzt da ein Diktator und schockt die halbe Welt. Vor kurzem wurde man noch vom freundlichen Chefarzt am Blinddarm operiert und kaum dreht man sich um, sitzt der Arzt in Sydney am PC und operiert mich via Virtual Reality / Augmentetd reality. Nur die Sozialarbeit scheint davor gewappnet. Immer geht es in Diskussionen darum das wir ja quasi unersetzbar seien. Wir leisten Beziehungsarbeit, trösten, helfen und motivieren. Schon klar. Nur über was regen wir uns denn immer auf? Die Dokumentiererei, die Bürokratisierung, den scheiß Verwaltungskäse. Das liebe Leute ist bald zu Ende. Ich freu mich drauf.

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Sorge tragen für sich selbst

Sorge tragen für sich selbst

Morgens kommen mir immer spannende Impulse. So bei Kaffe, E-Zigarette mit Erdeer-Sahne Geschmack und dem Sonnenaufgang regt sich jeden Tag etwas in mir. Ich lese täglich ein Kapitel, ein Abschnitt in einem Buch das zum Tagesgefühl passt und sinniere dann so vor mich hin. Heute ist ja Ostern und an solchen Hochfesten der Kirche stimme ich mich immer etwas tiefer ein. So auch heute. Ich stelle fest, dass wir uns nicht mehr wirklich um uns selbst sorgen. Also sorgen in Bezug auf “etwas gutes tun”. Wir ziehen uns morgens schnell einen Kaffee mit Kippe rein und hetzen zur Arbeit, vielleicht noch ein Laugenbrötchen im Auto oder Bahn und gut ist. Nein! Nichts ist gut. Wir betreiben irgendwie Missbrauch an uns selbst. Ausgelöst durch meine jüngsten Erfahrungen im Krankenhaus wollte ich diese Episode heute aufnehmen. Gerade weil Ostern ist und wir ahnscheindend alle erlöst seien. Erlöst kommt mir der Morgen in der Öffentlichkeit aber eher nicht vor.

Jahrbuch Sucht 2017

Jahrbuch Sucht 2017

Wir steuern in eine ungewisse Zukunft höre ich immer öfter von Nachbar und Freunden. Gemeint sind damit wohl die äußeren Begebenheiten wie Häusle bauen oder Urlaube oder sogar der Kauf des neuen Smartphones P10 für 900€. Alles scheint unsicher. Abhilfe schaffen da die handelsüblichen Methoden wie Drogenkonsum oder nichtstoffliche Trends wie Zocken und Glücksspiel. Die deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat die Lage der süchtigen Nation mal in einem schicken Buch zusammengestellt und macht jetzt kräftig Bambule. Kräftig in Bezug auf öffentlicher Wahrnehmung. So hat es diese alarmierende Nachricht, in ganzen 79 Sekunden beim Bayrischen Rundfunk Gehör gefunden und bei einschlägigen Webseiten wie Focus und Zeit doch einen netten Bericht dazu. Alarm? Unsicherheit? Achwas, alles ok. Nur Medikamente nehmen wir halt zuviel. Es ist mehr als alarmierend, es betrifft jeden. Auch Dich!

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Digitale Coachingkonzepte – Ein Seminarrückblick

Digitale Coachingkonzepte – Ein Seminarrückblick

Ich möchte heute einen kleinen Rückblick auf das Seminar letztes Wochenende wagen. Digitale Coachingkonzepte als 24 Std. Seminar an drei Tagen für Studierende im ersten Semester der Sozialen Arbeit. Man könnte meinen, dass das Seminar ein bisschen zu früh angesiedelt ist oder die zu vermittelnden Inhalte noch nicht in ihrer Gänze überrissen werden können. Ja, das kann sein. Mein Erleben ist allerdings ein ganz anderes.

Ich habe das Seminar über die letzten 4 Jahre permanent weiterentwickelt. Von “E-Coaching, Mobile Coaching & Blended Coaching” hin zu dem was es heute ist. Es ist ein Einblick in meinen Alltag, in meine Art sozialarbeiterisch zu arbeiten, ja irgendwie in mein Mindset. Für Erstsemester ist es glaub eh schwer meinem Redefluss  zu folgen hab ich schon oft gedacht und bin immer wieder beruhigt nach Hause gefahren und wurde eines Besseren belehrt. Es wächst eine neue, mutigere und kritischere Generation Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter heran. Geil!

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Ein Leben auf dem Prüfstand

Ein Leben auf dem Prüfstand

Wir leben ein Leben voller Prüfungen. Manche sagen jetzt vielleicht Gott stelle uns vor Prüfungen oder Andere meinen wir sollen aus allem etwas lernen. Die Antworten auf den Sinn der ganzen Prüfungen erschließt sich nicht wirklich. Wir fangen schon vor der Geburt an das Ungeborene in eine Schublade zu pressen. Immer mit der Frage ist es denn gesund, ist es “normal”? Wir werden bis zu unserem Tod an diesem seltsamen Gebilde des Normalen gemessen. Prüfung über Prüfung und Ergebnis über Ergebnis erhalten wir mehr Daten, die keiner zusammenfügt. Wir stehen nur da und wissen, wir sind nicht normal oder eben wir sind sogar zu normal. Alles scheint ein Problem.

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Von zerbrochenen Senioren und saufenden Rentnern

Von zerbrochenen Senioren und saufenden Rentnern

Wir haben in unserer Gesellschaft ein schleichendes, kaum merkliches Problem mit unseren alten Menschen. Nicht dass es reicht unsere Alten in eine unsichere von Altersarmut geprägte Zukunft zu schicken, nein, sie saufen sich regelrecht den Kragen ab. Es ist kein individuelles Problem oder eine Auffälligkeit einer bestimmten Region, es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem wenn ältere Menschen trinken. Es ist schmerzhaft auf Entgiftungen Menschen mit Rollatoren und in Oldscholl Bademäntel anzutreffen. Einsam, verschüchtert und voller Scham. Eine noch unsichere Zukunft als die “Normalen”. Finanziell am Anschlag, gesundheitlich fragil und sozial vereinsamt. Nicht jedem ist es vergönnt mit 68 Tennis zu spielen oder in Sahara Quadtouren durch den Dünensand zu erleben. Viele sitzen in den Altenheimen, fangen dort erst richtig an mit trinken und segeln was ganz anderem entgegen als sie sich das ganze Leben vorgestellt haben. Sie segeln in den persönlichen Abgrund und wir folgen ihnen mit Pauken und Trompeten.

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Von Visionen und Visionskillern

Von Visionen und Visionskillern

Die erste Outdoor Episode 2017 sollte sich um Visionen drehen habe ich mir gedacht. Und gedacht… getan!

Es ist schrecklich für mich wahrzunehmen, dass wir in einer Gesellschaft ohne Visionäre leben müssen. Wir werden von klein auf darauf getrimmt möglichst nicht zu träumen, nicht zu visionieren. Wir werden in Normkarrieren sozialisiert, gehen auf die tolle Schule die unsere Eltern für uns aussuchten, wir machen eine Ausbildung von der wir glauben das Richtige zu lernen und wir machen Jobs weil er unseren Lifestyle finanzieren soll. Wir haben keine Vision, vielleicht haben wir eine Vorstellung davon wo und wie der nächste Job, die nächste Frau aussehen soll. Wir haben alles in unserer Rübe aber nichts ist konkret. Man könnte ja enttäuscht werden und die Sicherheit, die uns unsere Eltern vorgebetet haben, verlieren. Wir sind Gefangene unseres Verstandes. Wir glauben wir sind unser Verstand, wir sind überzeugt wir machen das was wir schon immer wollten. Wir umgeben uns mit Energieräubern und schlechten Beratern. Wir fragen die Traditionalisten nach Innovationen und sind beruhigt wenn der Andere nichts versteht. Wir sind kranke Seelen und merken es nicht.

 

Shownotes

Lebenskarten

Visionboard

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