Die Soziale Arbeit stirbt

Es ist eine gewagte These so knapp nach Ostern, dem Fest der Auferstehung. Und doch bin ich überzeugt, dass die Soziale Arbeit in ihrer gegenwärtigen Form keine 10 Jahre mehr Bestand hat. Wir erleben es täglich wie sich die Welt wandelt. Vor kurzem saßen wir noch in einem befreundeten Nachbarland und genossen unseren frischen Ayran und schwupsdiewups sitzt da ein Diktator und schockt die halbe Welt. Vor kurzem wurde man noch vom freundlichen Chefarzt am Blinddarm operiert und kaum dreht man sich um, sitzt der Arzt in Sydney am PC und operiert mich via Virtual Reality / Augmentetd reality. Nur die Sozialarbeit scheint davor gewappnet. Immer geht es in Diskussionen darum das wir ja quasi unersetzbar seien. Wir leisten Beziehungsarbeit, trösten, helfen und motivieren. Schon klar. Nur über was regen wir uns denn immer auf? Die Dokumentiererei, die Bürokratisierung, den scheiß Verwaltungskäse. Das liebe Leute ist bald zu Ende. Ich freu mich drauf.

Shownotes:

Sozialarbeiter an die Macht!

Die Digitalisierung, die Roboter und die (angeblichen) Jobverluste

Studie (Oxford)

Studie (Oxford) auf Deutschland übertragen

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