Neues Leben

Neues Leben

Ich bin wieder Vater geworden. Das ist ja schön aber wieso gibt es darüber eine SoziFon Episode? Es soll heute nicht um meine Tochter gehen oder mich als Vater der ja jetzt Windeln wechselt und nur noch Dadadada rausbekommt. Es soll um meinen Weg der Vaterschaft gehen, wie es vor 19 Jahren war und wie es heute ist. Es ist eine emotionale Resumeeepisode über Glaubenssätze, schlechte und gute Väter, Ansprüche an das Leben und neue Chancen.

 

Danke für die vielen Glückwünsche über alle möglichen Netzwerke und Kanäle. Danke an Familie und Freunde für die unglaubliche Unterstützung.

Im Gespräch mit dem Abstinenzcoach Frank Joseph

Im Gespräch mit dem Abstinenzcoach Frank Joseph

Nach all den Suchtthemen in letzter Zeit, freut es mich ausserordentlich nun ein angrenzendes Thema mit einem befreundeten Experten anzusprechen: Abstinenz. Experte auf diesem Gebiet ist Frank Joseph, Abstinenzcoach aus Ravensburg, und zu Gast in der heutigen Episode. Ich spreche mit Frank über seinen Weg zum eigenen Business, über Hindernisse, Straucheln und neue Hoffnungen und Wege. Er hat in den letzten Jahren an einem eigenen Konzept zur Abstinenzsicherung gearbeitet und entwickelt es kontinuierlich weiter.

Braucht es bei so einem hochprofessionalisierten Suchthilfesystem so ein Angebot überhaupt? Wer ist die Zielgruppe und was hat man von Franks Angeboten?

Eine äussers spannende Sendung über einen äusserst spannenden Menschen.

 

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Die verzweifelte Suche nach dem Sinn in der Arbeit

Die verzweifelte Suche nach dem Sinn in der Arbeit

Es ist zum heulen in meinem Job…Ich werde einfach nicht gesehen…ich mache nur Tätigkeiten wie ein Roboter..

Solche Aussagen hören wir in den letzten Jahren immer häufiger. Ich höre sie irgendwie fast wöchentlich bis täglich. Wenn man nicht über die Arbeit jammern kann, kann man sich ja über sonst nichts aufregen, so mag man meinen. Was ist dieser Sinn in Arbeit den Alle suchen? Die Sozialarbeitenden sind da fein raus, meinen viele. Die haben ja Sinn durch das Helfen. Was ist das für eine diffuse Sache mit dem Sinn und was kann ich als Einzelner tun? Was kann die Firma tun? Sinn gibts ja nicht gerade im Katalog.

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und dann war da noch die Sache mit dem Namen

und dann war da noch die Sache mit dem Namen

Es sind verwirrende Zeiten. Ich heiße jetzt anders. Immer noch Marc, jedoch Hasselbach im Nachnamen. Ich habe geheiratet. Trotz eigener vieler Bedenken, ob so ein Typ wie ich heiratsfähig ist, haben wir es geschafft zu heiraten. Ich habe, wie 8% der deutschen Männer den Nachnamen meinr Frau angenommen. Wieso? Nun so tiefschürfende Beweggründe waren nicht dabei. “40 Jahre Kummer reicht…” oder “Ich hab den Kummer besiegt…” waren immer wieder  Sprüche die ich so los lies. EIne kurze Update Sendung.

p.s. Ich heiße jetzt Hasselbach, Marc F. Hasselbach.

Suchtprävention in Deutschland – Was nichts kostet ist nichts wert

Suchtprävention in Deutschland – Was nichts kostet ist nichts wert

Sucht- / Drogenprävention schreiben sich so einige Organisationen der Sozial- und Gesundheitsbranche immer wieder auf ihre Fahnen. Sei es die Polizei, Krankenkassen, Drogenberatungsstellen oder auch neuerdings Banken. Man will ja Gutes tun. Corporate social responsibility nennt man das ganz im anglizistischem Neudeutsch. Ausgetragen werden diese Präventionsmaßnahmen hauptsächlich in Schulen, Jugendzentren oder Vereinen. Also da wo man meist Jugendliche oder Kinder antrifft. Dann kommt der gute Polizeibeamte mit seiner Powerpoint und erzählt aus Sicht der Polizei, was die Jugendlichen besser nicht tun sollten: Drogen nehmen. Oder es kommt die Psychologin der hiesigen Suchtberatungsstelle und macht ganz in sozialarbeiterischer Manier mit tollen Kärtchen, Smilies und Stuhlkreis ein emotionales Fass auf. Meist geht es da auch recht verbotsmäßig zu. Und dann gibts da noch die wenig beachtete Gruppe der Ex-User. Die werden gerne gesehen, weil, die haben es ja wirklich erlebt. Finanziert werden die ersten beiden Protagonisten (Polizei, etc.) von den jeweiligen Arbeitgebern. Der Ex-User hat da eher das Nachsehen und darf sich nach 6 stündigem Seelenstrip vor 500 Pubertierenden mit einem feuchen Händedruck und einem Kaffee zufrieden geben. Wir reden hier von, sagen wir mal grob 150-200 € für einen Vormittag und Ex-User. An- und Abreise müssen natürlich selbst getragen werden.

Irgendwie ein nicht tragbarer Zustand.

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Sagen Sie wenn der Preis zu hoch ist

Sagen Sie wenn der Preis zu hoch ist

Wir laufen tagtäglich wie der Esel hinter der Glücksmöhre her. Wir wollen glücklich sein, zufrieden oder einfach mal Ruhe haben. Wir wollen uns gut fühlen, das ist ein Grundgefühl eines Jeden. Um uns gut zu fühlen, bedienen wir uns verschiedener Strategien. Oftmals bedienen wir uns dem Grundsatz, dass wenn wir etwas kaufen wollen, brauchen wir Geld. Um Geld zu haben brauchen wir Arbeit. Die Arbeit hat aber nichts mit dem eigentlichen Motiv zu tun.

Wir investieren jedoch immer wieder Zeit. Jeden Tag investieren wir X Stunden um im Urlaub entspannen zu können, die vier Wände in denen wir leben unser Eigen zu nennen. Wir investieren viel Zeit in das Anbahnen von Beziehungen um festzustellen dass sich die Investitionen an Eros und Intensivität falsch sind. Wir suchen uns neue Jobs, bessere, mehr Kompetenzen voraussetzend und bedenken nicht den Preis. Wir sehen oft nur das Geld, das flüchtige Glück.

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Sozialarbeitsfront trifft Digitalen Nomaden

Sozialarbeitsfront trifft Digitalen Nomaden

Ich bezeichne meine Arbeit normalerweise nicht als Digitales Nomadentum. Ich bin ja grundständiger Sozialarbeiter oder auch Medien- und Bildungsmanager. Man könnte vielleicht bei den beiden Berufen vermuten das was Digitales in meiner Tätigkeit steckt. Auch arbeitet man als Sozialarbeiter klassisch an verschiedenen Orten wie den Wohnungen der Klienten, auf Sportplätzen oder auch gelegentlich in Cafés. Ortsunabhängig halt. Nun bin ich auch Unternehmer, was in Deutschland nicht ungewöhnlich ist, jedoch von einer Schaar Digitaler Nomaden exponentiell in den Sozialen Medien hochgehalten und gefeiert wird. Man arbeitet in Co-Working Spaces neuerdings, nimmt in Bali in der Hänematte noch schnell ein Webinar auf, am Strand von Miami noch die letzten Wörter im neuesten deep-social-impact-blogpost fertig geschrieben und schon ist man digitaler Nomade. Es geht nicht um Nutzen, Hilfe oder Beziehungsarbeit. Vieles wird reduziert auf gelegentliche Barcampkontaktmomente, auf die Häppchen in den Hotellobbys und feiern als wäre man der geilste Influencer von Europa. Es geht um e-Commerce, um e-Learning oder e-Coaching. Das “e” ist zum Symbol der Innovation geworden.

Was aber ist wenn diese beiden Welten aufeinandertreffen?

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Ich komm nicht mehr mit, mit der Digitalisierung

Ich komm nicht mehr mit, mit der Digitalisierung

Gerade stand ich beim Bäcker um mir meine Brezel zu holen, da tippt mich eine ältere Dame an und meint, ich kenne mich doch mit den Medien aus und so. Ja, ich kenne mich aus, meinte ich, ein wenig. Ihre Tochter hat ihr aufgeschrieben, sie müsse sich in Sachen Digitalisierung fit machen. Die gute Dame war lässige 70 und ich meinte, sie solle sich mal keine großen Gedanken machen. Aber was ist mit uns Jungen? Was ist mit unseren Eltern? Wo fängt Medienkompetenz, Medienbildung denn an und wo ist Digitale Informationskompetenz angesagt? Fragen und Unsicherheiten machen sich verständlicherweise breit. Soll ein 4 jähriger Junge ein iPhone 7 haben weil es so schon blinkt auf dem Retina Display und braucht Opa Hubert ein neues Tablet mit UMTS? Was brauchen wir? Ich schwenke mal um und offenbare meine Ohnmacht und wie ich mit der ganzen technischen Entwicklung umgehe.

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Gedanken zu Genuss, Konsum und Abhängigkeiten

Gedanken zu Genuss, Konsum und Abhängigkeiten

Heute soll es kurz um verschiedene Begrifflichkeiten gehen die in der vorletzten SoziFon Episode für Unklarheiten gesorgt hatte. Ich brachte Heroin, Cannabis, Zucker und Glücksspiel in einer pauschalisierten Aussage in einem Topf zusammen und differenzierte diese Dinge nicht klar. Daher möchte ich auf verschiedene Begriffe heute mal eingehen und schauen was zum Beispiel die WHO dazu sagt, was man so in der Alltagssprache raushaut und wo noch Unklarheiten sind.  Continue reading “Gedanken zu Genuss, Konsum und Abhängigkeiten”

Geistliche Auszeiterfahrungen

Geistliche Auszeiterfahrungen

Ich möchte Euch in der heutigen Episode meine Erfahrungen des Auszeitwochenendes für Männer mitteilen an dem ich teilgenommen habe. “…Letztes Wochenende war ich im Kloster…”, so schrieb ich das in den Sozialen Medien und keiner wusste was damit anzufangen. Wovon Auszeit und wo und was macht man da? Es ist in unserer heutigen, hochgetakteten Leistungsgesellschaft oftmals schwer zu erkennen as man für sich selbst braucht, was die Ebene ist in der man etwas für sich tun möchte. Wir kennen Wellness mit Sauna und Massagen, kennen Urlaube und Wanderungen oder Fahrradausfahrten. Wenige kennen Klöster und was man dort so alles machen kann. Wir kennen vielleicht einige Leute aus den Medien die ahnscheinend regelmäßig nach Indien oder Thailand fliegen um sich dort in Klöster zurück zu ziehen. Was passiert in den heiligen Hallen der Klöster denn nun und was ist diese Auszeit für Männer? Outing auf spirituellen Niveau oder vielleicht ein Initiationsritus einer Geheimgesellschaft? Ich möchte Euch heute meine Erfahrungen von der ersten Motivation bis zum Ende mit einem kleinen Fazit mitteilen. Auszeit in Oberschwaben.

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