SoziFon #141 Wie der BND die Soziale Arbeit kastriert

Wie der BND die Soziale Arbeit kastriert

Der Bundesnachrichtendienst ist wie man sich das aus neuesten Hollywood Filmen abschauen kann, ein ungebändigtes Tier. Snowden lieferte die Vorlage, brachte ans Licht wie massiv und allumfassend die NSA die Weltbürger abhört und ausspioniert. Wir haben uns ein bisschen empört und dann lieber wieder den aktuellen Fussballbericht diskutiert. Hee CIA, NSA… alles weit weg. Aber nun mach der BND das selbe bei uns. Und siehe da, nach bester deutscher Manier machen wir… nichts. Klar, solang das Viertele schmeckt, glaubt man solchen Horrorstorys nicht. Der Staat bespitzelt die Bürger, das kennen wir aus dem Geschichtsunterricht und Begriffen wie Gestapo, Stasi oder SS. Aber he in einem demokratischen Land, wo der Militärische Abschirmdienst uns vor dem Terror der Welt abschirmt, da geb ich gerne alles preis. Böses dem der Böses vermute!
Was ist aber mit der sozialarbeiterischen Sonderstellung, der Diskretion und dem Schutz des Klienten? Wo ist dieser Schutz heute? Nach dem BND?

 

 

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SoziFon #140 Auf was wir uns konzentrieren, das wächst

Auf was wir uns konzentrieren, das wächst

Wir sind ständig damit beschäftigt loszulassen. Wir fokussieren uns auf das schöne und behagliche an Menschen, Situationen und Dingen. Wir geben ihnen eine Bedeutung die nur unser ist. Aber dann, wenn wir loslassen müssen oder sollen stehen uns diese emotionalen Verbindungen meist im Weg. Wir verzweifeln manchmal sogar daran wie schwer es ist loszulassen. Rene Egli schreibt in seinem Buch Das Lola Prinzip davon wie wir uns ganz leicht davon lösen können. Wir können den Fokus auf das Neue richten. Wir können die Situation umdeuten… alles mögliche ist auch möglich. Leider entscheiden wir uns oft für den Weg des Schmerzes.

 

 

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SoziFon #139 Lieber nicht nach Höherem streben

Lieber nicht nach Höherem streben

Wenn wir uns über andere aufregen oder wir in einen Streit reingezogen werden und uns positionieren sollen akzeptieren wir die Ist-Situation nicht. Wenn Menschen in unserer Nähe zu Drogen greifen, versuchen wir sie davon zu überzeugen das sie wieder aufhören sollen, eine Therapie machen oder in die Psychiatrie gehen sollen. Auf jeden Fall geht es darum die aktuelle Situation nicht zu akzeptieren. Es ist aber meist wichtig über unsere Grenzen zu gehen, mehr als nur Erwartetes zu leisten. Die Sucht akzeptieren ist das Gleiche wie den Sonnenaufgang zu akzeptieren, ebenso ist es sinnlos den Sonnenuntergang zu verneinen und darauf zu beharren es gäbe ihn nicht. So fängt alles an, Unerwünschtes mag man nicht sehen und schon gar nicht akzeptieren. Man mag der geile Hengst im Bett sein, der einfühlsame Ehemann und vielleicht ist man beides nicht so wirklich, was dann? Man könnte es akzeptieren und von diesem Stand aus Neues wagen.

 

 

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SoziFon #138 Rituelle Gesänge für die innere Gesundheit

Rituelle Gesänge für die innere Gesundheit

Capoeira ist ein wahres Geschenk habe ich immer wieder feststellen dürfen. Capoeira verbindet, Capoeira belebt, Capoeira erfrischt, Capoeira motiviert, Capoeira pulsiert, Capoeira lebt, Capoeira steckt an, Capoeira ist anders.
Capoeira ist durch seine eigene Musik- und Gesangstradition ein Zugang zu Ruhe. Trotz der oft testosterongesteuerten Videoinhalte bei Youtube zu Capoeira, kann es doch auch etwas neues männliches hervorbringen. Die Aggression die man dort kanalisieren lernen kann. Die Freude die man dort in fremdsprachigen Lliedern erleben kann ist teilweise zu tiefst beruhigend, traurig und stimmt manchmal auch nachdenklich. Es ist Kraft, Ästhetik und Stolz in einem.

 

 

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SoziFon #137 Der Reichtum der Tiefe

Der Reichtum der Tiefe

Wir sind so verhaftet in unseren Glaubenssätzen, dass wir es selten überhaupt merken wie wir langsam auf den eigenen Kollaps zu fahren. Wir sind getrieben von mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Lifestyle, mehr Annehmlichkeiten und mehr Sicherheit. Es ist ein neuer Gott der uns treibt und zieht. Es ist wie die Möhre und der Esel, nur das wir der Esel sind. Wir wollen mehr und mehr und fragen uns nicht wirklich wie man aus der Schlinge der Karrierefalle entkommen kann. Es sind oft die Verpflichtungen, die Rechnungen oder sonstige Umstände die uns verharren lassen. Es scheint keinen Ausweg zu geben außer Auswanderer zu mimen und sich von RTL2 dabei filmen zu lassen. Wo geht es hin wenn nicht hoch?

 

 

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SoziFon #136 Wieso jede soziale Einrichtung podcasten sollte

Wieso jede soziale Einrichtung podcasten sollte

Podcasts kommen langsam in Deutschland in Mode. Es ist irgendwie in der digitalen Welt wahrnehmbar, dass überall in der Republik gesendet wird. Geschichten werden erzählt, Neuigkeiten diskutiert oder einfach nur über ein Thema geredet. Eine alte Tradition wird nun für viele Menschen wieder möglich. Senden! Eine Botschaft oder eine Geschichte zu erzählen war früher nur Wenigen vorbehalten. Die Wikinger erzählten Geschichten, die Hieroglyphen erzählen Geschichten. Geschichten gehen ins Innen und erzeugen Bilder. Anders als Video, wirkt Audio viel tiefer. Bilder müssen im Innen erst generiert werden. Eine Emotion wird dran geheftet und in eine Kategorie des eigenen Ichs verschoben. Konstruktivistisch ist die Welt geworden. Wo aber sind die Geschichten aus den Seniorenheimen und Kindergärten? Wo sind die Geschichten aus den Reha Kliniken und vom Oberarzt? Es ist soviel Potenzial da, soviel tolle und bewegende Geschichten die erzählt werden wollen. Was haben wir denn sonst in unserem Leben, wir haben nur Geschichten. Geschichten verknüpft mit Emotionen. Man nennt es auch Erlebnis. Man muss sie nicht kaufen, man kann sie erzählen.

 

 

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SoziFon #135 Die 11 Gründe warum mein eigenes Business sicherer ist als jeder Job

Die 11 Gründe warum mein eigenes Business sicherer ist als jeder Job

Mara Stix hat neulich einen Artikel auf ihrem Blog veröffentlicht der mich aufmerksam werden lies. Es war der gleiche Titel wie die heutige Episode 😀 Ich habe mich mal kurzerhand daran bedient und bin den 11 Gründen auf die Spur gegangen. Ist mein Business auch sicherer als ein angestellter Job? Ist das überhaupt zu vergleichen was Mara da macht, was ich hier tue und was man als Sozialarbeiter so macht? Hier ihre 11 Gründe zur eigenen Überprüfung:
1. Mein Erfolg hängt nur von meiner Leistung ab
2. Als Frau habe ich die gleichen Chancen wie jeder Mann
3. Ich habe nicht nur einen Kunden sondern Tausende
4. Mein Business passt sich an mein Leben an und nicht umgekehrt
5. Ich lebe alle meine Talente und mein volles Potenzial
6. Ich muss nicht unter den Fehlern von meinen Chefs leiden
7. Ich kann meine Einnahmen nutzen, um in mich zu investieren
8. Ich baue mir passive Einkommensströme für die Zukunft auf
9. Ich muss keine Angst haben im Alter gekündigt zu werden
10. Ich habe gelernt, wie Erfolg funktioniert
11. In meinem Umfeld sind geniale andere Unternehmer, die sich gegenseitig hoch ziehen

 

 

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SoziFon #134 Was ist eigentlich aus Media Sozial geworden?

Was ist eigentlich aus Media Sozial geworden?

Medienkompetenz ist ja nach wie vor in aller Munde. Man kann für seine Kinder die tollsten Workshops und Angebote buchen, sich als Elternteil schlau machen oder einfach nur einen Podcast zum Thema Medien & Gesellschaft anhören. Was aber ist bei Media Sozial los? Was wird es in naher Zukunft von Media Sozial hier zu hören geben? Medie Sozial hat sich seit 2009 verändert, ist gewachsen, geschrumpft in Vergessenheit geraten und doch irgendwie aktiv. Ich habe mich verändert, die Gesellschaft hat sich verändert und somit auch die Angebote. Es wird … neu bei Media Sozial, Thematisch geht es um andere Dinge, andere Probleme und neue Herangehensweisen. Media Sozial wird wieder hörbar, wahrnehmbar und präsenter in der Region.

 

 

 

 

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SoziFon #133 Verschlankung ohne Challenge

Verschlankung ohne Challenge

Verschlankung im Business, besonders als generalistischer Sozialarbeiter, ist nicht gerade einfach. Verschlankung bedeutet bei mir auch eindampfen auf Wesentliches. Ich habe nun einige Teit damit verbraucht meine beruflichen Standbeine zu optimieren, zu verschlanken und so aufs Wesentliche zu reduzieren. Wieso? Damit Du weißt ob Du bei mir richtig bist! Das bedeutet Angebote, Dienstleistungen, Themen und auch den Podcast neu zu überdenken, zu schärfen. Ich meine, ich bin kein Marketingman, ich bin Sozialarbeiter, Coach, systemischer Aufsteller etc… Was aber biete ich für eine Lösung für was für ein Problem an? Und hast Du dieses Problem? Wie kann ich mehr Nutzen schaffen bei denen die es auch brauchen und auch wollen? Niemand will einen Coach für alles, ein All in one Coach ist wie Fastfood, befriedigt die ersten Gelüste, macht aber nicht satt. Also muss ich mich verschlanken, besser positionieren. Heute geht es um Entwicklungsbüro.

 

 

 

 

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SoziFon #132 Gedanken zum Thema Rache

Gedanken zum Thema Rache

Wenn wir in Gesprächen, Streits oder Konflikten sind kommt Rache oft ungeschönt vor. Wir kommen uns vielleicht bloßgestellt vor und schießen zurück oder wir fühlen uns verletzte und verletzten nach eignen Maßstäben den Anderen auch. Es entstehen Ping Pong Spiele der Rache. Wir sind so konditioniert, es ist ein Instinkt oder eine Veranlagung. Die Geister streiten sich hier auch über die Zugehörigkeit. Ist Rache denn gut oder schlecht? Ist es ein Relikt aus Zeiten von alten Testamenten sowie Augen und Zähnen? Wenn ja, wieso ist Rache in unserem Justizsystem so tief verwurzelt? Wir wollen Rache, wir dürsten danach. Wenn uns oder unseren Liebsten Unrecht geschieht muss einer zahlen. Ganz einfach. Wieso werden Kindern dann Rachewünsche fast schon im Kindergarten aberzogen und als falsches Verhalten tituliert? Ist Rache nicht vielleicht etwas, das erst unterdrückt durch die ultrafeminine Kultur der Erziehung, zur dunklen Kraft wird? Wir sollen nicht und erleben doch das es alltäglich ist, das Treiben mit der Rache. Doppelbotschaften waren noch nie zuträglich.

 

 

 

 

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